Exkursion, Suche nach Rosengallen

Rosengallen können prinzipiell zu jeder Jahreszeit im Freiland gefunden werden. Es gibt sie an den verschiedensten Arten der Gattung Rosa, besonders häufig an den diversen Formen der Wildrosen (Rosa canina).

Sträucher der Wildrosen können oft an Straßenrändern und -böschungen, im Siedlungsumfeld sowie an Waldrändern, auf Brachen und neuerdings auch sehr oft im Randbereich von Gewerbegebieten in den dort zu Ausgleichszwecken gepflanzten Hecken angetroffen werden.

Die Wildrosen zählen nicht zu den gemäß dem Bundesnaturschutzgesetz und der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützten Pflanzenarten. Gleichfalls zählen alle dem System der Rosengallen angehörigen und hier genannten Insektenarten nicht zu den im Sinne der Bundesartenschutzverordnung geschützten Arten.
Demgemäß ist eine Entnahme aus der Natur zum Zwecke des Unterrichtes oder auch des privaten Studiums gestattet, gleiches gilt für die weitere Nutzung der aus diesen Entnahmen resultierenden Präparate.

Es wird allerdings empfohlen, die Entnahmen aus der Natur auf das notwendige Maß zu beschränken und jeweils an einem Standort nur einen Teil der Rosengallen zu entnehmen. Die Standortwahl kann im Rahmen einer vorab stattfindenden Erkundung durch Lehrer oder auch Schüler stattfinden. Standorte im Siedlungsumfeld oder in Siedlungsnähe sollten gleichfalls bevorzugt werden, um unnötige Störungen in der Natur zu vermeiden.

Die Freilandexkursion zum Zwecke der Beobachtung und ggf. der gezielten Aufsammlung einzelner Gallen sollte nicht in Naturschutzgebieten oder in anderer Form besonders geschützten bzw. ungestörten Teilen von Natur und Landschaft stattfinden. Dies ist unnötig, da Wildrosen und Rosengallen ebensogut in den oben genannten, weniger störanfälligen Biotopen, also am Wegesrand in Siedlungsnähe und in sowie am Rand von Bebauungsgebieten gefunden werden können.

Exkursionen mit einer Anzahl von Personen sollten nach unserem Verständnis nur dann in besonders geschützte bzw. ungestörte Teile von Natur und Landschaft erfolgen, wenn das Exkursionziel dies erfordert, dies ist jedoch beim Thema “Rosengallen” keineswegs erforderlich. Hier sollte vielmehr die Chance wahrgenommen werden, einen Ausschnitt der Natur, das Kleinökosystem der Rosengallen sozusagen vor der Haustür bzw. am Wegesrand zu erleben.

Darüber hinaus sei darauf hingewiesen, daß besonders geschützte Teile von Natur und Landschaft, Naturschutzgebiete, Naturdenkmale etc. besonderen Schutzvorschriften unterliegen. Hier ist es in der Regel verboten, die Wege zu verlassen und insbesondere Tiere und Pflanzen zu stören oder der Natur zu entnehmen. Zwar halten wir prinzipiell auch Exkusionen mit Schülern in solche Schutzgebiete für sinnvoll, jedoch sollten diese dann unter anderen Zielen vorgenommen werden, die auch einen Bezug zu diesem Schutzgebiet aufweisen. Sie sollten ferner mit den zuständigen Behörden abgestimmt werden und ggf. unter Begleitung besonders sachkundiger Personen stattfinden.

Rosengallen können zu jedem Zeitpunkt im Jahresverlauf in der Natur beobachtet werden. Die Insekten befinden sich jedoch zu verschiedenen Jahreszeiten in unterschiedlichen Entwicklungsstadien in den Gallen. Besonders empfohlen werden für:
Den Winter im Zeitraum Januar bis Anfang März die eigentliche Exkursion mit der Entnahme und anschließenden Auszucht der “Insassen” von Rosengallen.
Das Frühjahr und der Frühsommer zur Beobachtung des ersten Gallenwachstums.
Der Sommer und Herbst zur Beobachtung der heranwachsenden Gallen und Larven sowie der Rosenblüte und den Früchten (Hagebutten).

Erkennung der Rosengallen

Während des ausklingenden Winters befinden sich noch alle Insekten in Ruhestadien (Ruhelarven) in den Rosengallen. Während der Exkursion müssen lediglich die kugeligen, oft noch haarigen Gebilde an den bedornten Zweigen der Rosen erkannt werden.

Sobald man im Freiland die Wirtspflanze der Gattung "Rosa" zugeordnet hat und daran im Durchmesser bis zu 5 cm (im Extremfall 8 cm) große, rundliche Massen mit fadenartigen, mehr oder weniger verzweigten, oft moosartigen Auswüchsen feststellen konnte ist die "Gallenart", bzw. die Artbestimmung des Verursachers, der Gemeinen Rosengallwespe Diplolepis rosae (L.) bereits erfolgt.

Diese Gallen werden auch "Rosen- oder Schlafäpfel" genannt. Sie befinden sich an verschiedenen, vegetativen Organen der Pflanze und sind im Regelfall mehrkammerig und sehr hart. Einzelgallen finden sich an den Blattfiedern, besonders an ihren Mittelrippen, an Knospen, auch an jungen Früchten, an Kelch- und Kronblättern, sowie selbst an Staubfäden. Meist gehen die Gallen aus den Anlagen der Blätter hervor. Sie finden sich oft zu mehreren beieinander und verwachsen, zumal an den Enden von Haupt- und Seitensprossen, in verschiedener Weise miteinander.

Entnahme und Transport

Von den vor Ort festgestellten Rosengallen können mittels Arbeitshandschuhen und Rosenschere Proben entnommen werden. Die Gallen können an ihrem Anheftungspunkt ageschnitten werden. Weitere Materialien während der Exkursion können Handlupen (10 oder 15 fache Vergrößerung) und Taschenmesser sein.

Rosengallen sind recht beständig und verbleiben oft viele Jahre an den Zweigen. Es sollten daher ausschließlich Rosengallen entnommen werden, die noch keine Schlupflöcher aufweisen. So können wir sicherstellen, daß es sich mit höchster Wahrscheinlichkeit um Gallen des vergangenen Jahres handelt und nicht um solche der vorhergehenden Jahre. Aus Gallen der Vorjahre sind auf der einen Seite bereits alle eigentlich zur Lebensgemeinschaft der Rosengalle gehörenden, hier dargestellten Arten geschlüpft. Auf der anderen Seite können wir so sicherstellen, daß nicht unnötigerweise andere kleine Insekten mit gesammelt werden, die gelegentlich in solchen, sehr alten und verlassenen Kammern überwintern. Diese Gallen aus den Vorjahren würden darüber hinaus eine gezielte Auszucht im Ergebnis verfälschen, d.h. der Bezug Anzahl Gallen oder Masse der Gallen zur Anzahl geschlüpfter Insekten würde nicht mehr den Tatsachen entsprechen. Solche “Überwinterer” in sehr alten Gallen sind nicht Gegenstand der hier dargestellten Bestimmungsschlüssel, können also nicht konkreten Arten zugeordnet werden. Sie würden demgemäß unnötig der Natur entnommen werden und solche Entnahmen ohne klar umrissene Zielvorstellungen sollten vermieden werden.

Der Transport gesammelter Rosengallen ins Labor bzw. den Klassenraum können wir z.B. in Stoffbeuteln vornehmen. Plastiktüten oder andere hermetisch abriegelnde Gefäße sollten nicht verwendet werden, da dies die Verschimmelung der Gallen und auch ihrer Insassen fördert.

Auszucht, Ermittlung der Artenspektren

Nach dem Eintrag der Gallen in geheizte Räume sollten diese für 1-2 Tage offen liegenbleiben, z.B. in einem nicht verschlossenen Pappkarton. Im Anschluß hieran kann differenziert verfahren werden:

Prüfung der Larvenkammern

Einzelne Gallen können mittels eines scharfen Messers geöffnet werden, um einen Einblick in die Kammern zu erhalten und die Larven zu untersuchen.

Bereits an den Larven können einzelne Arten bzw. Familien der Insekten erkannt werden. Diese Unterscheidung ist jedoch um einiges problematischer und kann auch nicht für jede Larve im Ergebnis bis zur Art geführt werden. In Ergänzung der Bestimmungsschlüssel für die Imagines liefern wir hier einen Bestimmungsschlüssel für die Larven. Das Erkennen der Larvenmerkmale, insbesondere der Mandibelform ist jedoch erheblich problematischer als die Bestimmung der Imagines, ihre Gestalt ist “uniformer”, sodaß wir diesen Bereich nicht zum Schwerpunkt unseres Unterrichtsmaterials gemacht haben. Die Larven können in 70-80%igem Alkohol konserviert werden. Von den Larvenköpfen und den Mandibelformen können bei Bedarf mikroskopische Präparate angefertigt werden.

Auszucht und Konservierung der Präparate

Zum Zwecke der Auszucht der Imagines können die Gallen in entsprechend vorbereitete Auszuchtgefäße gegeben werden. Hierbei handelt es sich um Pappkartons, die an einer Seite einen Anschluß mehrerer miteinander verbundener Polyethylenflaschen aufweisen. Der Karton wird ansonsten mittels eines Paketbandes dicht zugeklebt. In den Wochen nach dem Eintrag aus dem Freiland schlüpfen in dem auf Zimmertemperatur gehaltenen Raum die Imagines der verschiedenen Arten.
Der Schlupfrhythmus kann über das zeitlich gezielte Wechseln der Anschlußgefäße verfolgt und in einer Auswertung festgehalten werden. Die Tiere aus dem Anschlußgefäß entnommen und lebend beobachtet werden. Gleichfalls können Anstichversuche mit der Gemeinen Rosengallwespe an ausgetriebenen Zweigen von Rosen – die z.B. auch zu dieser Jahreszeit bei Gärtnereien beschaffbar sind – in kleinen Glasgefäßen beobachtet werden.

Ebenso kann das Anschlußgefäß mit 70-80% igem Alkohol zur Hälfte gefüllt werden. Alle anschließend schlüpfenden Insekten werden über die Alkoholdämpfe im oberen Anschlußgefäß betäubt und fallen sodann in die Flüssigkeit des unteren Anschlußgefäßes und werden hier konserviert. Sofern Sie die Tötung einzelner Insekten vermeiden möchten, haben Sie einerseits die Möglichkeit, diesen Schritt nicht zu unternehmen und es bei der “Trockenübung” ohne konservierte Insekten unter Zuhilfenahme der Beobachtung lebender Insekten zu belassen. Ferner haben Sie die Möglichkeit, sich einmal einen Satz in Alkohol konservierter oder bereits als Trockenpräparate montierter Insekten selbst zu beschaffen oder diese Unterrichtsmittel bei uns zu bestellen. Diese können anschließend beliebig oft verwendet werden und es ist dann nicht erforderlich, zu jedem Unterrichtszyklus erneut Insekten abzutöten.

In Glasröhrchen oder Polyethylenflaschen konservierte Flüssigpräparate sollten dunkel aufbewahrt werden.

Anfertigung von Trockenpräparaten

Im Zuge der Auswertung und Artbestimmung ist die Anfertigung von Trockenpräparaten normalerweise nicht erforderlich. In der Handhabung zu Unterrichtszwecken haben Trockenpräparate von Insekten zudem den Nachteil der Bruchempfindlichkeit. Sofern zum Zwecke der Anlage einer Vergleichssammlung trotzdem Trockenpräparate angefertigt werden sollen, kann wie folgt verfahren werden:

Für die o.g. Arbeitsschritte sind Utensilien (Insektennadeln, Spezialleim, Aufklebeplättchen, Insektenkästen etc.) erforderlich die im entomologischen Spezialhandel erworben werden können.

Untersuchung und Bewertung

Insbesondere möchten wir empfehlen, zunächst einmal alle Bestimmungschlüssel zu vergessen und sich ein Auszuchtergebnis, d.h. die Summe der in Alkohol konservierten Insekten in einer Petrieschale unter dem Binokular bei 20-40 facher Vergrößerung anzusehen und anschließend zu sortieren. Nach Farben, Formen oder allem was man wahrnimmt. Dies führt zur klassischen Wahrnehmung der Differenzierung dieser Arten. Zwar werden dann in der Regel noch Männchen und Weibchen der Insekten nicht richtig einander zugeordnet, aber der Umgang ist spielerischer und der anschließende Erfolg bei der späteren Benutzung der Bestimmungsschlüssel führt zu einer Bestätigung der eigenen Wahrnehmungsfähigkeit. Selbstverständlich können und sollten auch Merkmale gezeichnet werden und bei Bedarf oder Wunsch können auch Bestimmungsschlüssel völlig neu mit anderen Merkmalskombinationen entwickelt werden.Arbeitsplan

Determination der Arten

Die Determination der Arten kann nach dem hier Online sowie im Ausdruck als pdf-Datei mitgelieferten Bestimmungsschlüsseln erfolgen. Die hier abgebildeten Merkmale entsprechen dem, was man mit Nutzung eines gewöhnlichen binokularen Stereomikroskopes erkennen kann.

Auswertung von Auszuchtergebnissen

Wurden Rosengallen gemäß den unter Freilandarbeiten und Laborarbeiten beschriebenen Methoden eingetragen und in geeigneten Auszuchtgefäßen ausgezüchtet, so haben wir die Möglichkeit dieses Ergebnis in verschiedener Form auszuwerten.

Zunächst stellt sich die Frage nach der qualitativen Zusammensetzung solcher standortbezogenen Auszüchtungen. Ein Standort und jede Galle zeigen uns ein spezifisches Ergebnis zunächst hinsichtlich der Artenzahl und der Zusammensetzung dieses Artenspektrums. Die Artenzahl steht für Vielfalt bzw. ein im Biotop vorliegendes +/- komplettes Artenspektrum der Parasitoide der Gemeinen Rosengallwespe. Die Vollständigkeit eines Artenspektrums kann hinsichtlich der Bezüge der Arten zueinander durch die Zeichnung eines Nahrungsnetzes für jede Gallenauszüchtung / jeden Standort verdeutlicht werden.

Potentielle Aufgaben:

- Erstellung einer Artenliste pro Galle / Standort der Aufsammlung
- Zeichnen von +/- vollständigen Nahrungsnetzen für eine Gallen- / Standortauszüchtung

Im Anschluß an eine qualitative Betrachtung kann eine quantitative Auswertung der Arbeitsergebnisse erfolgen. Die Individuenzahlen pro Gallenauszüchtung / Standort oder Untersuchungsgebiet und Art geben Aufschluß über die Dominanzstruktur und die Parasierungsgrade der einzelnen Arten. Dies kann z.B. auch durch Anfertigung einer Grafik veranschaulicht werden. Ebenso können z.B. die entsprechenden Zahlen in das Diagramm zum Nahrungsnetz eingetragen werden.

Die Standortähnlichkeit bezogen auf die Bewohner der Rosengallen kann über den Vergleich der o.g. Tabellen und Grafiken erfolgen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit des rechnerischen Vergleiches über gängige Rechenverfahren, wie sie in der Ökologie heute verwendet werden. Zwei solcher Standardverfahren sind der Sörensen-Quotient und der Ähnlichkeitsindex nach Wainstein. Für eine weitere Erläuterung sowie anderen Möglichkeiten der "summarischen" Auswertung wird auf MÜHLENBERG (1989) verwiesen.

Potentielle Aufgaben:

- Erstellung von Artenlisten pro Galle / Standort mit den Zahlenwerten für Weibchen/Männchen bzw. Individuenzahlen.
- Berechnung der Geschlechterverhältnisse, auch im Standortvergleich.
- Tabellarische und grafische Darstellung der Dominanzstrukturen.

Arbeitsplan

1 - Vorbereitung von Auszuchtgefäßen, Beschaffung von Materialien.
Nach vorbereiteten Modellen wird die Anfertigung von Auszuchtgefäßen vorgenommen sowie notwendige Materialien für den Unterricht beschafft.

2 - Eintragen von Rosengallen im Freiland.
Im Rahmen einer Exkursion, die auch, jedoch nicht zwingend, Bestandteil der Veranstaltung sein kann, werden Rosengallen im Freiland eingetragen. Typische Standorte werden vorgeführt, um ein "Auffinden" in einer projektierten Lehrveranstaltung zu erleichtern.

3 - Schnitte durch Rosengallen zur Beobachtung der Entwicklungsstadien verschiedener Insekten und deren Präparation.
Frisch eingetragene Gallen werden aufgeschnitten, um Querschnittbilder demonstrieren und zeichnen zu können. Die hierin im Regelfall als Larven vorhandenen Insekten werden, zumindest grob, bereits den entsprechenden Familien zugeordnet. Die Larven können als Alkohol- oder mikroskopisches Dauerpräparat konserviert werden.

4 - Auszucht in den vorbereiteten Gefäßen (1) zur Erlangung der Insekten für die Beobachtung und Artbestimmung.Im Rahmen des Unterrichtes können auch bereits ausgezüchtete und in Alkohol konservierte Insekten oder Trockenpräparate verwendet werden. Nach den Aktivitäten von Punkt 1-3 könnte z.B. eine Auszucht im Klassenzimmer über mehrere Wochen in den o.g. Gefäßen erfolgen. Die Insekten können anschließend lebend beobachtet, freigelassen oder auch in Alkohol konserviert werden um hieran anschließend entsprechende Präparate herzustellen.

5 - Präparation der Imagines.
Nach der Auszucht liegen die Insekten in Alkohol "schwimmend" vor. Gemäß den üblichen Arbeitstechniken werden Trockenpräparate oder auch mikroskopische Präparate der Insekten angefertigt.

6 - Merkmale und Erkennung der Arten.
Eine Arttrennung erfolgt über die Betrachtung der äußeren Morphologie der Tiere. Hierzu werden die ausgezüchteten, konservierten und präparierten Insekten mit verschiedenen Vergrößerungsmaßstäben "in Augenschein" genommen. Die hier mitgelieferten Abbildungen und die Bestimmungstabellen dienen vorwiegend der Einführung und Übersicht. Da die Artenzahl stark limitiert ist, stellt sich nach kurzer Zeit ein "Bild" der entsprechenden Gattungen bzw. Arten ein, das ein "Wiedererkennen" und damit die systematische Zuordnung auch ohne weitere Hilfsmittel ermöglicht.

7 - Verarbeitung der Informationen zur Morphologie und Lebensweise der einzelnen Arten.
Um eine Beziehung zwischen den "Gestalten" im Detail und den Daten zu ihrer Lebensweise aufzubauen, können einzelne, besonders prägnante, oder in Beziehung zur Biologie der Arten stehende Körperteile mittels Zeichenspiegeln gezeichnet werden.

8 - Differenzierung und Beschreibung des Kleinökosystems und des Nahrungsnetzes. Die Exemplare der bestimmten Gattungen und Arten können gemäß den in dieser Anleitung vermittelten Informationen, Abbildungen und Graphiken ihren Funktionen im Nahrungsnetz zugeordnet werden. Anhand der ausgezüchteten Gallen können nach den ermittelten Individuensummen der Arten auch die quantitativen Bezüge (Anteile: Gallverursacher, Inquiline, Parasitoide bzw. Hyperparasitoide) pro Zuchtgefäß, d.h. für einen Standort oder eine Galle ausgewertet und graphisch sowie tabellarisch dargestellt werden.